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Betrugsschutz für Verkäufer - bitte beachten siehe unten : Neue Software "Officer Blue" schützt vor Internet-Betrügern |
Dreiecksbetrug mit zwei Opfer In diesem Fall kauft und verkauft ein Betrüger - beispielsweise eine Digitalkamera. Einmal ersteigert er ein Gerät für Euro 450,- und versteigert zeitgleich dass gleiche Modell zum Festpreis von Euro 450,- unter einem anderen Mitgliedsnamen. Vom Verkäufer der Kamera bekommt der Betrüger nun die Bankverbindung auf die der Betrag überwiesen werden soll. Nun teilt er dem Käufer die erhaltene Bankverbindung mit und erzählt diesem, dass er die Kamera für einen Freund versteigert hat und der Betrag direkt auf sein Konto überwiesen werden soll. Dem Verkäufer schreibt er, dass der Kaufbetrag von dem Konto eines Freundes überwiesen wird weil dieser Onlinebanking hat und so die Überweisung schneller gehen würde. Im Normalfall schöpft weder der Käufer noch der Verkäufer Verdacht und der Betrüger erhält die Ware ohne einen Cent dafür zu zahlen. So schützen Sie sich davor: Seien Sie generell vorsichtig, wenn Sie Zahlungen von Konten erhalten, bei denen der Käufer nicht der Inhaber ist. Bei einem so genannten Dreiecksbetrug wären Sie verpflichtet, dem Käufer den Betrag wieder zurück zu überweisen. Denn rechtlich gesehen haben Verkäufer und Käufer keinen "eine Zahlung begründenden Vertrag" miteinander. Reklamation angeblich defekter Ware Ein beliebter Trick: ein Käufer ersteigert bei Ihnen ein DVD-Recorder und auf einer anderen Plattform ein identisches Modell - jedoch defekt. Nachdem die Ware bei Ihnen bezahlt wurde, verschicken Sie Ihren DVD-Recorder an den Käufer. Wenige Tage nach Erhalt reklamiert er das Gerät und schickt Ihnen das defekte, welches er auf einer anderen Plattform erworben hat. Normalerweise müssten Sie das Gerät zurücknehmen und entweder den Betrag zurückzahlen oder ein identisches Ersatzgerät schicken! So schützen Sie sich davor: Notieren Sie sich immer zu Ihren Verkaufsunterlagen die Seriennummer des Gerätes und bewahren diese zusammen mit dem Postbeleg der Sendung auf. Alternativ können Sie auch eine nicht leicht zu findende dezente Markierung anbringen. Neue Lieferanschrift mit falscher E-Mail Schwarze Schafe setzen sich Auktionen mit interessanten Artikeln auf beobachten und schauen nach Auktionsende wer der Höchstbieter ist. Dann melden sie sich bei einem Freemailanbieter eine Adresse an, die identisch ist mit dem Namen des Höchstbieters. Beispiel: der Gewinner einer Auktion ist "Robert68". Dann registrieren sich Betrüger eine Adresse wie robert68@web.de. Damit schreiben sie dann etwa 3 oder 4 Tage nach Auktionsende den Verkäufer an und teilen ihm mit, dass sich die Lieferanschrift geändert hat. Somit gelangt der Artikel direkt in die Hände des Falschen. Und später ist der betrügerische Empfänger über den mittlerweile abgemeldeten Briefkasten nicht mehr zu ermitteln. So schützen Sie sich davor: Wenn Sie vermeiden möchten auch noch einen wütenden Käufer am Hals zu haben, akzeptieren Sie generell nur E-Mails von der Adresse die bei hinterlegt ist. E-Mails von anderen Absenderadressen am besten einfach ignorieren. Bitte seien Sie sorgsam, von dem Sie E-Mails erhalten. Vergleichen Sie stets die Daten mit den hinterlegten, die Sie in einer E-Mail von nach Auktionsende erhalten. Überweisung mit falschem Empfänger Bei dieser Methode gibt ein Betrüger einen absichtlich leicht abgeänderten Kontoinhabernamen auf der Überweisung an. Anschließend beschwert er sich bei seiner Bank wegen des "Irrläufers". Auf dem Konto des Empfängers taucht in der Regel auf dem Kontoauszug die Überweisung auf, wird aber wenig später zurück gebucht. So schützen Sie sich davor: Nie am gleichen Tag des Geldeinganges versenden. Dies ist zwar ein toller Kundenservice, kann Sie aber im schlimmsten Fall Ihre Ware kosten. 24 Stunden nach Geldeingang kann jeder warten bis zum Versand. Besondere Vorsicht ist angesagt bei drängelnden Käufern mit 0 oder wenig Bewertungen. Schauen Sie sich auch immer dass Bewertungsprofil des Käufers an, ob dieser diese Masche schon mal vorher durchgezogen hat. |
| Neue Software "Officer Blue" schützt vor Internet-Betrügern Neues Internet-Frühwarnsystem für deutsche Verbraucher · Kostenlose Anti-Betrugs-Software unter www.officerblue.de · Anti-Betrugs-Datenbank mit über 1 Million Webseiten-Einträgen · Unterstützung durch die Software-Initiative Deutschland e.V. Unter dem Namen "Officer Blue" ist eine neue Software erschienen, mit der sich Verbraucher vor Betrügern im Web schützen können. Das Programm steht unter www.officerblue.de kostenlos zum Download bereit. Es funktioniert wie ein Frühwarnsystem: Einmal auf dem PC installiert, warnt die Software automatisch, sobald der Verbraucher eine Webseite mit Betrugsmasche aufruft. Grundlage bildet eine Datenbank mit über 1 Million Einträgen, in der die Beratungsgesellschaft Berger-Münch betrügerische Webangebote erfasst und die täglich aktualisiert wird. Mit dem neuen Tool wird diese bundesweit einzigartige "Sammlung der Online-die feinen Herren" erstmals für den direkten Schutz der Verbraucher eingesetzt. Bislang standen derartige Daten nur für Sicherheitsorgane wie Staatsanwaltschaft und Polizei bereit. Das neue Internet-Frühwarnsystem wird von der Software-Initiative Deutschland e.V. aktiv unterstützt. |
Darüber hinaus schützt "Officer Blue" auch vor sog. Phishing- und |
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